Kosten und Rahmenbedingungen
Das hängt stark vom Umfang ab. Ein Proof of Concept auf einem vorhandenen Datensatz liegt zwischen CHF 8'000 und CHF 20'000. Darin enthalten sind die Datenanalyse, ein trainiertes Modell und ein Ergebnisbericht.
Für ein produktionsreifes System mit Integration in Ihre bestehende Infrastruktur rechnen Sie mit CHF 30'000 bis CHF 120'000. Der grösste Kostentreiber ist nicht das Modelltraining, sondern die Datenaufbereitung und die Integration in bestehende Systeme. Wir erstellen nach dem Erstgespräch eine verbindliche Offerte mit Festpreis oder einem klar definierten Stundenbudget.
Ein Proof of Concept schaffen wir in drei bis vier Wochen. Ein vollständiges Projekt mit Datenanalyse, Modelltraining, Integration und Übergabe dauert sechs bis zwölf Wochen. Projekte mit sehr grossen Datensätzen (mehrere Terabyte) oder komplexen Genehmigungsprozessen können länger dauern. Den genauen Zeitplan legen wir nach der Machbarkeitsstudie fest.
Nein. Rund ein Drittel unserer Kunden sind KMU mit 20 bis 200 Mitarbeitenden. Entscheidend ist nicht die Unternehmensgrösse, sondern ob genügend Daten vorhanden sind und ob es ein konkretes Problem gibt, das sich mit KI besser lösen lässt als mit herkömmlichen Methoden. Im Erstgespräch klären wir das gemeinsam.
Technik und Datenschutz
Das entscheiden Sie. Die meisten Kunden nutzen eine Cloud-Umgebung: Azure Switzerland North, AWS eu-central-2 (Zürich) oder GCP europe-west6 (Zürich). Alle drei Optionen halten die Daten in der Schweiz. Falls regulatorische Anforderungen es verlangen, deployen wir auch auf Ihren eigenen Servern. Wir liefern Docker-Container, die auf jeder Linux-Umgebung mit GPU-Unterstützung laufen.
Vor Projektstart unterzeichnen wir eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA). Personendaten anonymisieren oder pseudonymisieren wir, bevor sie in eine Trainings-Pipeline gelangen. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt (TLS 1.3). Nach Projektabschluss löschen wir alle Kopien Ihrer Daten von unseren Systemen, sofern Sie nichts anderes vereinbaren.
Für Projekte im Gesundheitswesen arbeiten wir mit einem zertifizierten Rechenzentrum in der Schweiz, das die Anforderungen des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier (EPDG) erfüllt.
Unsere Hauptsprache ist Python. Für Deep Learning verwenden wir PyTorch, für klassische ML-Modelle scikit-learn und XGBoost. Computer-Vision-Projekte setzen auf YOLOv8 oder Detectron2. Im NLP-Bereich arbeiten wir mit Hugging Face Transformers und können Modelle wie Mistral, LLaMA oder GPT-4 per API anbinden.
Für die Datenpipeline nutzen wir Apache Airflow oder Prefect, für das Monitoring Grafana und Prometheus. Die Wahl der Werkzeuge richtet sich nach Ihrem bestehenden Stack. Wenn Sie bereits Databricks oder Vertex AI nutzen, integrieren wir uns dort.
Nein. Wir übernehmen die gesamte Entwicklung. Was Sie brauchen, ist eine Ansprechperson, die das Fachgebiet kennt: jemand, der beurteilen kann, ob eine Vorhersage des Modells in der Praxis Sinn ergibt. Diese Person muss keine Programmierkenntnisse haben.
Bei der Übergabe schulen wir Ihr IT-Team, damit es das System selbst betreiben kann. Falls Sie kein IT-Team haben, bieten wir einen laufenden Betriebsservice an (monatlich kündbar).
Zusammenarbeit und Nachbetreuung
Datenverteilungen ändern sich mit der Zeit. Das nennt man «Data Drift». Unser Monitoring erkennt solche Verschiebungen automatisch und löst eine Warnung aus. Im Rahmen eines Support-Vertrags trainieren wir das Modell dann mit aktuellen Daten nach. Ohne Support-Vertrag liefern wir Ihnen eine Anleitung, wie Sie das Nachtraining selbst durchführen.
Ja. Das Modell gehört Ihnen. Sie erhalten den vollständigen Quellcode, die Trainings-Pipeline und die Gewichte. Sie können das Modell intern weiterentwickeln, in andere Produkte integrieren oder von einem anderen Dienstleister anpassen lassen. Wir behalten keine Rechte an Ihren Modellen oder Daten.
Die meisten unserer Projekte stammen aus vier Bereichen: Finanzdienstleistungen (Betrugserkennung, Kreditrisikomodelle), Gesundheitswesen (Bildanalyse, Dokumentenklassifikation), Industrie (Qualitätskontrolle, prädiktive Wartung) und Logistik (Routenoptimierung, Nachfrageprognose). Wir sind aber nicht auf diese Branchen beschränkt. Entscheidend ist, ob Ihre Fragestellung mit den verfügbaren Daten beantwortbar ist.
Sie schreiben uns eine kurze Nachricht über das Kontaktformular oder rufen an. Wir vereinbaren dann einen Termin für ein ein- bis zweistündiges Gespräch, wahlweise bei uns an der Uraniastrasse, bei Ihnen oder per Videocall. Im Gespräch klären wir Ihr Geschäftsproblem, die vorhandenen Daten und die technische Infrastruktur. Danach erhalten Sie innerhalb einer Woche eine schriftliche Einschätzung mit Empfehlung und Kostenschätzung. Das Erstgespräch ist kostenlos.
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Schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Wir beantworten Ihre Fragen gern persönlich.
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